Verrückte, starke Kreisklasse

Liebe Mitglieder und Fans des SV Oberglaim,

ich begrüße Euch recht herzlich zum heutigen Heimspiel gegen den TSV Pfaffenberg. Dazu begrüße ich die Mannschaft, die Verantwortlichen und die Fans aus Pfaffenberg recht herzlich bei uns auf der Alm ebenso wie den eingeteilten Schiedsrichter Willi Kühner vom SV Kläham.

Die wohl stärkste Kreisklasse aller Zeiten geht auf die Zielgerade und wir sind vorne mit dabei. 52 Punkte konnten bisher eingespielt werden und fünf Spiele sind noch zu spielen. Zum Vergleich: Unsere Meistermannschaften hatten (umgerechnet auf 3 Punkte) 56 (1977) und 49 (1998) Punkte am Ende der Saison. Heuer werden es mehr als 60 Punkte für den Meister sein. Das wir mit 16 Siegen, 4 Unentschieden und nur einer Niederlage da stehen ist eine Wahnsinns Leistung. Mannschaften wie der SSV Weng, der SV Wallkofen oder zuletzt der FC Mainburg, der spielerisch deutlich mehr Potential hat, mussten dagegen schon bis zu 8 Niederlagen einstecken. Und trotzdem liegen wir immer noch drei Punkte hinter dem SSV Pfeffenhausen, der mit seiner Auswahltruppe noch erfolgreicher ist.

Heute versuchen wir den TSV Pfaffenberg zu bespielen. Personell sieht es wieder besser aus. Thomas Ostermeier und Michael Oberpriller kehren in den Kader zurück, letzterer wird nach seiner Zerrung aber noch nicht in der Startelf stehen. Markus Frank kann so eine Pause einlegen. Ansonsten sind alle Mann an Bord.

Die Gäste aus dem Igeltal hatten nach einem ordentlichen Saisonstart eine Durststrecke von 12 Spielen ohne Sieg (dabei das Hinspiel, das wir durch Tore von Andreas Schrott, Stefan Detterbeck und einem Doppelpack von Erhard Zeiler  klar mit 4:0 für uns entscheiden konnten). Dann kam der Trainerwechsel von Alfons Singer auf  Markus Holzer und seitdem ist die Mannschaft ungeschlagen, hat inklusive Vorbereitung in 8 Spielen nur 3 Gegentore bekommen und 6 Spiele spielten sie zu Null. Damit dürfte klar sein, dass in dieser verrückten Liga auch das Spiel gegen den Tabellen 10.  eine rießen Herausforderung ist.

Für mich persönlich ist die Partie ebenfalls etwas ganz Besonderes. Der TSV Pfaffenberg war 2003 meine erste Trainerstation im Seniorenbereich. Die Mannschaft und vor allem die damaligen Verantwortlichen Franz Zierer und Michael Gruber haben mir eine tolle Zeit beschert. Die Fans waren alle positiv verrückt und am Ende stand die Vizemeisterschaft in der Kreisklasse Laaber (54 Punkte) und die Meisterschaft mit der II. Mannschaft in der Kreisklasse Laaber Reserve.

Euch allen wünsch ich nun eine faire und spannende Begegnung.
Ihr Herbert Hasak